Gesund durch Schwitzen: Ab in die Sauna!

Stressabbau trainieren

Die finnische Sauna, also der Wechselreiz zwischen heißer, trockener Saunaluft und nassem, kalten Wasser, bedeutet für den Körper puren Stress. Doch es ist positiver Stress, sofern wir unserem Körper die Möglichkeit zum Entspannen geben.

Nach jedem Saunagang sind deshalb ca. fünf Minuten Ruhe angesagt. “Vor allem nach dem letzten Saunagang sollte man seinem Körper mindestens fünf Minuten Ruhe gönnen, besser noch 20 Minuten”, rät Dr. Rainer Brenke, Chefarzt der Hufelandklinik Bad Ems. Nur so hat der Körper genug Zeit, die erlebten Wechselreize zu verarbeiten. Er ist zwar von Natur aus darauf eingerichtet, mit extremen Reizwechseln umzugehen, doch in der Alltagshektik geben wir ihm keine Zeit, darauf zu reagieren. Stress wird nicht abgebaut, die Folge: Verspannungen oder Kopfschmerzen. Die Sauna ordnet die durcheinander geratenen Regulationskreise des Körpers. “Langjährige Saunagänger können dank der blutdrucksenkenden und gefäßerweiternden Wirkung der Sauna besser mit Stresssituationen im Alltag umgehen”, sagt Dr. Brenke.

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FINNSAUNA IM SAUNAHAUS ca. 85°C – 95°C
Die FinnSauna ist mit Holz beheizt.

INFRAROT-SAUNA

Infrarot – Wärme – Oasen funktionieren nach dem natürlichen Prinzip der Wärmestrahlung mit einer maximalen Strahlungstemperatur von max. 65°C und sind in der Wirkungsweise ganz anders als Dampfbäder und Saunen. Beschwerden, die auf eine Behandlung mit Strahlungswärme besonders gut reagieren und deren Symptome gemildert werden können: Migräne, Muskelverspannungen, Zerrungen, Nervöse Spannungen, Rheuma, Schuppenflechte, Schlaflosigkeit, Neurodermitis, Ekzeme, Akne, Narbenschmerzen, Ischias, Arthritis, Rückenschmerzen, Asthma, Gelenkschmerzen, Allergien, Bronchitis, Cellulite, Aufwärmen vor Massagen, Gicht.

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Keine kalten Hände mehr

Wer im Winter ständig unter kalten Händen und Füßen leidet, sollte es mal mit der Sauna ausprobieren. Denn sie verbessert die Hitze-Kälte-Toleranz unseres Körpers, d. h. wir werden besser mit Hitze und Kälte fertig. Ist es draußen kalt, werden Hände und Füße besser durchblutet und bei tropischer Hitze können Saunagänger schneller schwitzen. Kreislauf und Körper bleiben stabil, wir ertragen extreme Hitze besser. Allerdings sollte man nicht mit kalten Füßen in die Sauna gehen, sonst bleibt der Effekt aus. Tipp: Vor der Sauna ein warmes Fußbad nehmen.

Quelle